Nicht jeder der „Papi“ heißt ist auch einer
Etwa zehn Prozent aller Kinder sind Kuckuckskinder. Sie kennen ihren leiblichen Vater nicht, wissen oft gar nicht, dass der Mann, zu dem sie „Papi“ sagen, nicht der richtige Vater ist. Für die Zukunft dieser Kinder ist eine solch ungeklärte Situation eine massive Belastung.
„Ein kleines Kind hat absolut kein Problem mit der Wahrheit. Es ist jedenfalls weniger schwer, als mit einer Lüge zu leben.“
Das Geheimnis blieb gut gehütet. Ein DNA Test bringt Gewissheit: www.dnaconfidence.com
Rund 10 Prozent aller Kinder sind Kuckuckskinder - So der Tenor von Diplombiologin Hildegard Haas und Kinderarzt und Humangenetiker Claus Waldenmaier, die zusammen das Buch „Der Kuckucksfaktor“ geschrieben haben. Für Österreich schätzt Mag. Susanne Haas von Confidence DNA-Analyse www.dna-analysen.at
mit einem Anteil zwischen 5 und 10 Prozent. Das Thema ist alt wie die Menschheit selbst. Schon die Römer wussten: „pater semper incertus“.
Während die Mutterschaft meist eindeutig ist, bleibt die Vaterschaft oftmals nur Mutmaßung. Kinderunterschiebungen, unwissende bzw. mitwissende Mütter, ahnungslose Ehemänner, falsche Väter und irregeführte Verwandtschaften gab und gibt es, seit es die soziale Form der Ehe und Familie gibt.
Wenn um Macht und Besitzansprüche einer Krone geht, wird erst recht wichtig, wer in welche Ahnengalerie gehört.
Ob Heinrich VIII., Philipp der Gute oder Kurfürst Max Emanuel von Bayern: Sie hatten, wie zahlreiche andere Herrscher, mehrere Ehefrauen und einige Mätressen. Ihre unehelichen Kinder waren den leiblichen Kindern teilweise sogar gleich gestellt. Auch die Literatur kann mit einer strammen Reihe von Kuckuckskindern aufwarten.
Der DNA-Test schafft Klarheit: informieren Sie sich auf www.confidence.at
Das Thema ist nicht neu, doch erst seit der Möglichkeit von Gentests zum Dauerthema, oftmals auch kontroversieller Art, geworden. Nach einer Studie der US-Universität Virginia Commonwealth (Richmond) gibt es etwa fünf bis zehn Prozent Kuckuckskinder. Etwa 400 Euro kostet ein Gentest, der Vätern (und Müttern) schließlich eindeutige Gewissheit liefert. Mag. Susanne Haas, Confidence DNA-Analysen: „Eine Verwandtschaftsanalyse, sie beruht auf Vergleichen von DNA-Profilen zweier Menschen, ist eine Methode, die Molekulargenetiker seit zehn bis fünfzehn Jahren anwenden. Es ist das biologische Recht eines jeden Menschen, zu erfahren, mit wem er wie verwandt ist. Das Verwandtschaftsverhältnis ist nicht nur für finanzielle Belange von Bedeutung, etwa Unterhalt oder Erbschaftsregelungen, sondern auch biologisch-medizinisch. Immerhin werden mit den Genen Anlagen weitergegeben, die in der Nachfolgegeneration zur Ausprägung kommen können. Da durch die Analyse ein Vorgang ausgelöst wird, der weit reichende Konsequenzen für die Betroffenen hat, raten wir im Vorfeld zu Gesprächen, um sich Kosten und Nerven eines langwierigen Gerichtsprozesses zu ersparen.
Ein privater Test klärt vorweg einmal die biologische Situation, ein Vaterschaftstest liefert eine eindeutige Antwort in 3 Tagen:
finden Sie nähere Informationen auf www.vaterschaftsanalyse.at
Die Analyse gliedert sich, so Mag. Haas in vier Arbeitsschritte: Den Testpersonen wird eine Speichelprobe entnommen (mit einem sterilen Wattestäbchen werden Mundschleimhautzellen abgerieben). Auch andere Körperzellen wie Haarwurzeln, Ohren-, Nasenschleimhaut, Nägel, gerauchte Zigaretten, gebrauchte Zahnbürsten, Windeln, Schnuller eignen sich als Ausgangsmaterial. Danach erfolgen DNA-Extraktion, Vervielfältigung und Markierung, Fragmentanalyse und eine biostatistische Auswertung. Mag. Haas: „Früher hat man anhand von Faktoren im Blut des vermeintlichen Vaters, Mutter und Kind untersucht. Dazu mussten auch dem Kind ein paar Milliliter Blut entnommen werden. Diese Untersuchungsmethode wurde durch den DNA-Test abgelöst, er ist weniger aufwändig und bietet hohe Sicherheiten von mindestens 99,99% für eine erwiesene und 100% für eine ausgeschlossene Vaterschaft.“
Kuckuckskinder gibt es in allen Kulturkreisen
Schon in den 50er Jahren hat der Kinsey-Report herausgefunden, dass nach drei Ehejahren mehr als 20 Prozent der Frauen fremdgehen. Warum sie das tun, ist simpel erklärt: Für die Verbreitung ihrer Gene suchen sich Frauen gerne starke, imposante, kräftige oder aggressive Männer, um eine optimale Nachfolge zu sichern. Doch wie wir alle wissen, sind diese Machos dann für die Aufzucht der Brut eher ungeeignet. Daher liegt es für diese Frauen auf der Hand: sie schieben die Kinder einem fürsorglichen, weichherzigen Vater unter. Vielfach passiert das aber auch aus Angst davor, dass die feste Beziehung in Brüche geht.
Nur die Wahrheit hilft weiter
Dennoch: Vor allem die Kinder, aber auch die Väter haben ein Recht darauf zu wissen, wer der leibliche Vater ist. Das kann für ein Kind zwar im ersten Moment erschütternd sein, die Lüge ist aber, so Haas, viel schlimmer. „Das Kind spürt ohnehin etwas. Eines Tages fällt das ganze Kartenhaus zusammen. Ein nichtleiblicher Vater kann ein Kind trotzdem erziehen, oder auch sich dagegen entscheiden. Die Mutter befreit sich vom Stress des „Unterschiebens“, das Kind kann in der Geborgenheit einer geklärten Situation groß werden.“
Kinder haben ein Recht darauf zu wissen, wer ihr leiblicher Vater ist.
Den leiblichen Vater zu kennen ist für die Erkundung der eigenen Identität unerlässlich.
Ähnlich wie Adoptivkinder, denen man jahrzehntelang ihre wahre Abstammung verheimlicht hat, ist die Situation für Kuckuckskinder nach dem Augenblick der Wahrheit problematisch. Ab etwa 12 Jahre beginnen Kinder (auch leibliche), ihre Identität zu hinterfragen. („hat mich Mami von jemand anderen?). Je klarer die wahre Situation dargestellt wird, desto besser geht das Kind mit Identitätsfindung, Intimität und Identifikation um“, bestätigt auch Kinderpsychiater Prof. Dr. Max Friedrich.
Kinder können mit der Wahrheit umgehen
Aus ihrer therapeutischen Praxis weiß Dr. med. Jutta Jancso („Der Kuckucksfaktor“), dass in der Realität nicht Sprösslinge kommen und sagen „ich habe ein Problem, ich kenne meinen richtigen Vater nicht“. Das Problem, so die Therapeutin zeigt sich anders, nämlich häufig in psychosomatischen Beschwerden, wie Migräne oder Rückenschmerzen. „Ich habe häufig Patienten, die mit somatischen Beschwerden kommen, hinter dem etwas anderes steckt, nämlich Problematiken, die mit der Herkunft, mit den Wurzeln zu tun haben.“ Andere kommen und meinen „ich habe keinen Vater“, weil sie böse auf ihn sind, weil er verschwunden ist etc. „Man stelle sich vor, die späteren Kinder von diesem Kind haben dann Großeltern, die nicht ihre Großeltern sind. Sie sind von 50 Prozent bzw. 25 Prozent ihrer Verwandtschaft abgeschnitten. Das ist doch ver-rückt, im wahrsten Sinn des Wortes.“ Der leibliche Vater, der möglicherweise eine andere Beziehung eingegangen ist, hat vielleicht auch Kinder, das wären dann also Halbgeschwister. Experten der Familienaufstellung sind sich sicher, dass es enorm wichtig für Menschen ist, zu wissen, dass sie Geschwister haben.
Meist ahnen schon kleine Kinder, wenn etwas nicht stimmt. Meist berichten sie im Erwachsenenalter aber erst darüber, wann die ersten Zweifel aufgetreten sind. Wenn Kinder dann mehr wissen als Erwachsene, weil es Zufälle gibt oder sie entsprechende Unterlagen finden, ist das für die Kinder sehr schlimm. Jancso: „In der Regel schweigen sie als Kind darüber und konfrontieren die Eltern nicht damit. Es ist die tiefe Bindungsliebe des Kindes zu seinen Eltern, die das verhindert. Und natürlich ist es auch die Angst, dass die Eltern dem Kind dann böse sind. Die Kinder leben in der Folge oft viele Jahre allein mit dem entdeckten Geheimnis – eine schwere Belastung für die Seele eines jungen Menschen.“
Dabei hätte ein kleines Kind absolut kein Problem mit der Wahrheit. Wenn man ihm entsprechend erklärt, dass das nicht der richtige Papa ist, aber jemand anderer da ist der es liebt und dass es den Papa jederzeit besuchen kann, ist das für ein Kind weit weniger schwer als mit einer Lüge zu leben. Jancso: „Warum es anhaltend schwierig wird, kommt erst dadurch, dass wir Erwachsene dieses Geheimnis darum machen.“ Stößt ein Kind auf dieses Geheimnis, denkt es meist „das muss etwas furchtbar Schlimmes sein, wenn es mir die Eltern verheimlichen.“ Das Thema wird in der Familie tabuisiert und um dazuzugehören, spricht auch das Kind nicht über seine Erkenntnisse und Sorgen. Es bleibt allein mit Gefühlen wie Trauer, Wut und Angst. In der Folge können Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Die Wahrheit ist in jedem Fall der beste Weg und besser als Geheimniskrämerei. Ein Vaterschaftstest kann viel erleichtern und bessere Atmosphäre in der Familie schaffen.
Auch wenn es der evolutionäre Plan so vorsehen mag, nämlich das Erbgut bestmöglich zu verteilen: Ein pubertierendes Girlie tröstet der Gedanke nicht, mit guten Genen ausgestattet zu sein. Bitterer ist die Erkenntnis, dass es bis zum Tag der Wahrheit – so der tatsächlich stattfindet – mit einer Lüge leben musste. Verursacht von einer, der sich bisher wahrscheinlich am meisten vertraut hat.
Das Labor für Ihren Vaterschaftstest:
Confidence DNA-Analysen
Hutweidengasse 22 / Top 1, A-1190 Wien,
Tel. 01/368 4554, www.dnalabor.at, www.dnaconfidence.com
